Reisebericht der Frauenriege Lütisburg 40 Jahre Jubiläum
     

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Am Samstag, 1. Mai 2010 treffen sich 31 Frauen von unserem Frauenturnverein in Lütisburg zur Jubiläumsreise. Die Firma Holenstein Carreisen in Bazenheid mit dem Chauffeur Josef Scherrer wird uns auf diese Reise mit dem Car begleiten. Alle Frauen verladen um 7.00 Uhr Sack und Pack und wählen einen gemütlichen Platz im Car aus. Nach der Abfahrt werden wir auch von unserem Chauffeur begrüsst und kurz informiert wohin uns die Reise führt. Die Fahrt in Richtung Winterthur - Zürich nach Wynau verläuft noch ziemlich ruhig. In Wynau gibt es dann einen Kaffeehalt im Restaurant Löwen. Nun sind langsam alle einigermassen wach.
Munter geht die Reise weiter über Klus – Balsthal – Moutier– Tavannes zum Etang de la Gruère. Dort hält der Chauffeur an und wir sind uns nicht ganz einig was wir nun tun sollen. Geplant wäre eine Wanderung um den Weiher von Etang de la Gruère. Eine Gruppe möchte von dort aus bis nach Saignelégier laufen andere um den Weiher und die letzte Gruppe entscheidet sich für einen Jass im Restaurant. Das Wetter hielt sich auch noch in Grenzen und so kamen einige nach einem etwas verlängerten Marsch und andere nach einem Apéro beim Restaurant in Saignelégier an und hatten Hunger.
Zum Essen gab es eine Gemüsecrèmesuppe, Fitnessteller und zum Dessert un tarte de Pommes. Der Kellner amüsierte sich sehr, da einige von uns mit der französischen Sprache zu kämpfen hatten, sich aber tapfer durchschlugen. Lustig waren auch die verschiedenen Stühle. Einige Frauen merkten dass der Nebentisch viel die bequemeren Stühle hatte und wechselten diese eifrig. Natürlich mussten genau die Frauen, die am weitesten gelaufen sind, sich mit den unbequemen zufrieden geben. Vielleicht haben sie es gar nicht bemerkt….! Gestärkt vom feinen Mittagessen ging unsere Reise weiter via La Chaux de Fonds – Neuchâtel und dem See entlang nach Grandson. Vielleicht wäre die Landschaft schöner gewesen, wenn die Sonne vom Himmel gelacht hätte. Trotzdem lassen wir uns die Laune nicht verderben und halten in Grandson. 31 Frauen trennen sich in einige Grüppchen auf und je nach Interesse wurde eine Bar unsicher gemacht, das Schloss besichtigt oder einfach nur durch das Städtchen gebummelt. Jetzt ist es Zeit sich weiter auf den Weg nach Montreux zu machen. Um ca. 18.00 Uhr treffen wir in unserem dreieckigen Hotel Eurotel Riviera mit 16 Etagen und 152 Zimmern ein. Da muss es doch sicher für jeden ein Bett zum schlafen geben…! Vreny und ich haben sicher das älteste Zimmer vom Hotel beschlagnahmt. (Im Internet habe ich kein Foto gefunden das diesem Zimmer entsprach) Wir hatten ein wirklich altes, komisches Bett. Mit einem grossen Sprung ins Bett prüfe ich ob das Bett wirklich die Nacht mit uns überstehen kann. Im Speisesaal vom Hotel können wir einen feinen Z’nacht geniessen. Es gibt Salat mit Frühlingsrollen zur Vorspeise und zum Hauptgang ein Fischgericht. Abschliessend wurde uns ein Fruchtsalat (ohne Rahm) serviert. Alle finden, dass wir nun den ganzen Tag viel zu gesund gelebt haben und dass wir so unmöglich schon ins Bett gehen können.
Es geht nun ab auf die Gasse. Einige möchten ins Spielcasino und andere wollen einfach einen guten Schlummerdrink geniessen. Das ist eher schwierig geworden mit dem guten Drink! Der geliebte Caipirinha wurde nicht nach unseren Wünschen hergestellt und allgemein waren die Drinks für den Preis sehr sehr klein!!! Jetzt suchen wir uns ein anderes Restaurant und die andere Gruppe kann dem Spieldrang nicht mehr widerstehen.
Um ca. 24.00 Uhr sind dann die meisten in der Klappe. Einige mit Gewinn in der Hosentasche und andere mit etwas genügend Alkohol im Blut. Ich war mir auf jeden Fall nicht sicher ob ich oder Karin und Edith zuviel davon abbekommen haben, denn die beiden Frauen wollten mir eintrichtern dass ich nicht neben Ihnen im Zimmer 12 schlafe, sondern in der 13. Total unsicher weil die Türe abgeschlossen war klopfte ich an diese Türe und beteuerte immer wieder in Zimmer 12 zu schlafen. Gott sei Dank ging die Türe auf und Vreny streckte den Kopf heraus. Mehr muss ich dazu ja wohl nicht sagen.
Am Morgen danach brummt mein Schädel… bin ich die Einzige…??? Es gibt ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und wir stärken uns für die Besichtigung des Schloss Chillon. Die Führung durch das Schloss Chillon war äusserst interessant und gerade das Richtige bei diesem Regenwetter. Um ca. 11.00 Uhr geht unsere Reise weiter nach Aigle über den Col de Pillon nach Zweisimmen. Trudi Wild unterhält uns mit Witzen und entschuldigt sich beim Chauffeur über die Unschuld der Witze. Unsere Lachmuskeln wurden trainiert bis es in Zweisimmen etwas verspätet eine Flädlisuppe und Schnitzel mit Kroketten und Gemüse zum z’Mittag gab. Und wieder heisst es einsteigen und weiterfahren. Wir fahren nach Luzern und machen unseren letzten Halt von dieser Jubiläumsreise. Bei schönem Regenwetter geniessen wir eine Stunde Luzern mit Kapellbrücke usw. Ich denke jetzt hatten wir genug vom Regen und wir machten uns auf den Heimweg. Nochmals werden von Annelies Räss einige Witze erzählt und der Chauffeur macht uns darauf aufmerksam dass wir die beiden Tage ca. 700 – 800 Kilometer gemacht haben. Trudi Wild bedankt sich noch bei Claire für die gute Organisation der Reise und bei Sepp Scherrer für die gute Fahrt. Auch das schlechte Wetter hatte gute Seiten. Der Regen war für die Natur ein Segen. Christina Thalmann

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